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Wo setzt die religionspädagogische Arbeit an – speziell in der integrativen Gruppe?

Die Fragen „Was macht den Glauben aus?“ und „Was ist für diesen Menschen bzw. diese Kinder von Bedeutung?“ stehen dabei im Vordergrund.
Kinder haben einen Sinn für Dinge, die nicht sichtbar sind, aber dennoch „da sind“.
Und Kinder haben viele Fragen über „Gott und die Welt“ und natürlich über sich.
Eine wirklich einmalige Quelle für religiöses Arbeiten grundsätzlich!
Die Glaubensvermittlung im Kindergarten kann letztlich nur bei dem anknüpfen, was auch den Kindern zu Hause vermittelt wird.
Und da sind die Anknüpfungspunkte so unterschiedlich wie die Kinder.
Was alle Kinder gemeinsam haben, sind alltägliche Erfahrungen wie geliebt werden, streiten, mutlos sein, trösten......
Genau das sind die (Einstiegs-) Themen, im Reden von Gott.
Zwei Dinge sind in der inhaltlichen und methodischen Arbeit von großer Bedeutung und daher miteinander verstehbar in Beziehung zu bringen:
= der Glaube ist das, was den Menschen
(das Kind) betrifft? Was macht den Glauben heute und jetzt aus?
= Mit welchen Kindern habe ich konkret zu tun?
Für die integrative Gruppe gilt besonders die Bedeutung von Ritualen (die Besuche im Kindergarten haben immer die gleiche Struktur: Stuhlkreis, brennende „Jesuskerze“, Begrüßung, (bibl.) Geschichte, Lied, Gebet, Verabschiedung...)
Eine bestimmte Person wird ausdrücklich mit dem „Religiösen“, mit der „Kirche“ verbunden.
Elementare körperliche Fähigkeiten werden mit einbezogen. Entscheidend ist auch bei dieser Gruppenaktivität die gezielte Unterstützung der Kinder mit Behinderung durch die Erzieherinnen.

Allgemein gilt natürlich: dass die religiöse bzw. katholische Ausrichtung des Kindergartens gewiss nicht allein durch diesen Kontakt geprägt ist, sondern wesentlich auch durch „ganz normale“ Kindergartenzeit in der Gruppe in der Verantwortung und Gestaltung durch die Erzieherinnen – in der Auswahl religiöser Kinderlieder und Gebete – in dem was wann gebastelt wird – im alltäglichen Miteinander sind eben die Erzieherinnen gefragt, religiöse Themen wahrzunehmen und aufzugreifen und eben „Gott ins Spiel zu bringen“, genau in dem Zeitpunkt wo es „dran ist“.
In dem Sinne gilt die religionspädagogische Begleitung selbstverständlich auch dem Kindergartenteam.

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